Donnerstag, 24. April 2014

Die Farbtrullas werden Selbstversorger

Im letzten Jahr bekam ich innerhalb eines Tausches ein Päckchen mit Radieschensamen geschenkt. Da ich weder einen Garten besitze, noch über große Balkonambitionen verfüge, hab ich es erst mal in eine dunkle Ecke geräumt... und natürlich vergessen.
Vor einiger Zeit nun überschritt es unsere Wahrnehmungsschwelle ein zweites Mal und Herr Crephila schüttete einige der Samenkörnchen in einen leeren Balkonkasten.

Tja und was soll man sagen? Die Dinger haben sich auf den Weg zu anständigen Radieschen gemacht und tatsächlich gekeimt. Hin und wieder haben wir sie mal gegossen - und ein wenig ermahnt natürlich. Schließlich wohnen sie nicht zum Spaß in unserer Balkonerde...

Heute meinte Herr Creaphila, dass der Tag der Wahrheit gekommen sei.
Und das hier war die Wahrheit... die volle rote knackige Wahrheit.

Phantastisch, nä?
Sie haben keine zwei Minuten überlebt und waren wunderbar. Köstlichstes Bio-Gemüse aus nachhaltigem Anbau, gezogen im eigenen Garten.
Und das Beste: Nachschub ist auch schon unterwegs :-)



Mittwoch, 9. April 2014

Rote Karte







Das hier ist eine Restekarte, da hab ich Federn und ein Blatt verbastelt. Drunter, der Streifen, ist aus pergamentartigem Papier. Das hab ich mit so tausenden kleinen glue dots aufgeklebt, aber das sieht auch nicht gerade schön aus. Was habt Ihr für Ideen, wie man Pergament kleben kann, ohne dass man das Geklebte sieht?



Mittwoch, 2. April 2014

Grünes Ungeheuer III

Da das grüne Ungeheuer so kahl ausgesehen hat, haben wir noch kurzerhand eine große Filzblume gebastelt (durch die Cuttlebug genudelt und das Grüne ist gehäkelt). Das hat dem ganzen Grünen eine schöne Frische verliehen.

Ich hoffe, Karin gefällt ihr Ungeheuer und sie trägt es fröhlich durch die Welt!

Mittwoch, 26. März 2014

Mein erster Versuch



Bei Corinna habe ich kürzlich so eine tolle Blüte gesehen. Und wie immer bei tollen Blüten: die möcht ich auch haben-haben-haben.

Okay, den Bausatz bestellt und los ging's.

Naja, das Ergebnis ist nicht ganz so schön wie bei Corinna (sie kann's einfach) und sie hat's auch viel besser fotografiert, aber dat Blömsche jefällt mir sehr gut. Bloß, dass dann wieder die Klebetube, die Blätter, die Unterlage aufm Schreibtisch und all meine Finger babbten, war nicht so schön. Ich hab echt die größten Schwierigkeiten mit dem Tombowkleber, ich veranstalte regelmäßig Sauereien. Aber er hält halt ganz doll...
Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich damit anstelle. Passt schön auf Schächtelchen :-)

PS: Guckt Euch Corinnas Blog in Ruhe an, da sind saaaagenhafte Sachen dabei!

Mittwoch, 19. März 2014

Grünes Ungeheuer II


Was das hier ist, war vor 14 Tage die Frage.

Es iiiiiiist: ein grünes Ungeheuer!

Eine Tasche für Karin. Ein Riesending. Pro runder Seite habe ich 4 Knäuel Filzwolle verhäkelt. Das vierte Knäuel ging allein für die letzten beiden Runden drauf.

Das hier also eine Detailaufnahme.




Und das ist das Gesamtkunstwerk; links im Rohzustand, also bloß gehäkelt, und rechts im gefilzten Zustand.

Da man ohne Vergleichsteil die Größe nicht erkennen kann, hab ich einen Kuli draufgelegt, aber sehr viel deutlicher macht er den Größenunterschied auf Anhieb nun auch nicht, wie blöd.

Naja, Eure Fantasie ist groß, das gefilzte Teil ist um einiges kleiner geworden. Aber immer noch eine schön viel fassende Tasche. So wollte es Karin.

Was wir dann noch damit gemacht haben, kommt in 14 Tagen (wieder arg gemein...).

Mittwoch, 12. März 2014

Eier-Muffins

Man nehme:

4 Eier
4 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
6 Papierbackförmchen
20 g geriebenen Käse zum Bestreuen


Man mache:

Backofen auf 200 °C vorheizen. Eier mit Semmelbrösel verschlagen und würzen. Teig in sechs mit Papierbackförmchen ausgelegte Vertiefungen eines Muffins-Blechs verteilen. Im Backofen bei 200 °C 10 Minuten backen. Die Oberfläche mit Käse bestreuen und weitere 10 bis 15 Minuten backen.

Ich hab da TK-Erbsen (Rest) reingehauen, man kann alles mögliche mit reingeben: Lauch, Paprika, getrocknete Tomaten, gegartes Hähnchenfleisch, Champignons, ach, so Kleinreste eben. Und das mit dem Käse obendrauf hab ich mir gespart, ich hab gleich geriebenen Parmesan untergerührt. Dazu ein Salätchen - war sehr gut und vor allem: es ging sehr schnell :-)

Mittwoch, 5. März 2014

Grünes Ungeheuer I

Ratespiel: was ist das?




Auflösung kommt später (gemein, gell?)

Sonntag, 2. März 2014

Sonnenwiese mit Zaubernuß

Kürzlich habe ich ja ein Bouclé-Garn gesponnen, das an Zaubernuß erinnert. Eigentlich hatte ich geplant, es hier irgendwo dekorativ hinzuhängen und es ab und an zu streicheln, denn es verstricken - das wollte ich mir dann doch nicht antun ;-)

Vor längerer Zeit habe ich einen Sockblank gestrickt und dann gefärbt. Da er aus feinstem Material ist (Wolle, Seide, Bambus), wollte ich ihn eigentlich irgendwo dekorativ hinhängen und ihn ab und an streicheln, denn für Socken war mir das Material zu schade, für andere Projekte war aber die Menge zu gering.

Und es begab sich auch noch, dass mir ein Garn über den Weg lief, das von seiner Exeigentümerin mit Pflanzenfarben gefärbt worden war. (Leider ist mir weder die Pflanze noch das Material des Garns bekannt.) Eigentlich wollte ich das Garn zum weben nehmen - aber so richtig entscheiden konnte ich mich nicht...

Als hier alles eingezogen war und ich die drei Garne so nebeneinander liegen sah, wußte ich es dann endlich:


Das wird schöööööön  :-)

Freitag, 28. Februar 2014

Kreativ mit Kleisterpapier

Unlängst haben Herr Creaphila und ich an einem ganz besonderen Workshop teilgenommen. Ganz besonders deshalb, weil die Technik uns beiden unbekannt war - es handelte sich um einen Kleisterpapier-Workshop. Dabei wird Kleister angerührt und z.B. mit Acrylfarbe gefärbt. Diese Masse wird auf Papier aufgetragen. Da der Kleister recht langsam trocknet, kann man dann alle möglichen Muster mit Schwamm, Kamm, alter Zahnbürste, Korken oder was einem sonst noch einfällt, aufbringen. Für sich gesehen hat uns das Papier, nachdem wir uns musterkreativ ausgetobt hatten, nicht gerade umgehauen. Aber die Dozentin hatte sich etwas schönes überlegt zur Weiterverarbeitung.
Wir haben nämlich aus einigen Lagen Papier ein Heft genäht und aus dem Kleisterpapier den Umschlag dafür hergestellt. Das Besondere war, dass der Umschlag nur gefaltet und nicht geklebt wurde.


So sahen unsere Endprodukte aus. Ich finde sie sehr schön, fast zu schade, um sie zum `reinschreiben zu benutzen ;-)

Als nächstes wurden Klemmbretter hergestellt- auch die finde ich sehr schön.



Das hat wirklich Spaß gemacht :-)

Habt ein schönes Wochenende, Ihr alle da draußen!

Montag, 24. Februar 2014

Envelope Punch Board

Yeah, ein neues Tool. (Naja, so neu jetzt auch wieder nicht. Aber für mich.)

Für Umschläge. Aber die brauch ich eigentlich nicht. Was geht noch? Schachteln. Wunderbar. Aus einem quadratischen Stück Papier (Seitenmaß durch 3 teilbar) lässt sich in 0,nix ein prima Schächtelchen zaubern. Sowas lieb ich ja!


Ich hab dann rechts an den hochzufaltenden Laschen noch ein bisschen Papier stehen lassen, damit konnte ich die Seitenteile dann zusammenkleben.

Bei dieser Version gibt's keinen Deckel, die Seitenteile sind auch gleichzeitig der Verschluss oben. Da mussten also noch ein paar "Zuhälter", also Banderolen zum Zuhalten, geklebt werden. Obendrauf Rosetten mit meiner neuen Rosettenstanze (ganz schöner Akt, die Teile flach zu bekommen) und ein dicker Glitzerbrummi,
feddisch. Scheeee!

Sonntag, 23. Februar 2014

Gesamtkunstwerk

Wer sagt, dass man aus Wolle immer etwas stricken, häkeln oder weben muß?
Manchmal ist es für ein Knäul Wolle genau das richtige, wenn es einfach nur daliegt und dem Betrachter Freude macht beim Anschauen.

Dieses Knäul hier ist so ein Beispiel.

Ich habe die Fasern auf meinem Blending Board (neudeutsch: Kardierbrett) zusammengestellt und ein fröhlich-buntes Art Yarn (neudeutsch: Strukturgarn) daraus gesponnen.

Man beachte auch die farblich genau passende Schale, in dem es ruht. Die habe ich aus alten Buchseiten, einer Serviette und Kleister gemacht.

Am Ende hatte ich dann also zwei neue handgewerkelte Schönigkeiten in der Hand und fragte mich, was ich denn damit nun tun sollte. Da erst fiel mir auf, dass sie zusammen gehören und ein Gesamtkunstwerk sind ;-)

Sie stehen nun an einem exponierten Platz und erfreuen jeden, der daran vorbei geht :-)

Samstag, 22. Februar 2014

Herzhafte Törtchen

Endlich habe ich ein einfaches Rezept (Quark-Öl-Teig) gefunden, um meine neuen Törtchenformen (mit losem Boden) auszuprobieren:

150 g Quark
6 EL Öl
6 EL Milch
300 g Mehl
1/2 Backpulver
Salz

Alles verkneten und in die leicht geölten Förmchen reindrücken. Diese Teigmenge hätte glatt für 8 Förmchen gereicht, aber ich hab ja nur 4, also war der Teig halt ein bisschen arg dick...

Auf den Teig habe ich alle Reste, die im Kühlschrank waren, draufgepackt: den Boden mit Schmelzkäse bestrichen, dann das übriggebliebene Brustfleisch vom halben Hähnchen drauf (bekomme ich immer von meiner Mutter, sie mag das nicht), ein bisschen Salami, blanchierten Brokkoli (vom Vortag) und jeweils 2 Hälften von schon recht verschrumpelten Tomaten. Alles übergossen mit einem Mix aus 3 Eiern, ein bisschen Milch und Reibekäsereste. Bei 200 °C ca. 30 Minuten in den Ofen. Überraschung!, es ist was geworden. Dazu einen Salat, fertig war das Abendessen.




Maaaaaahlzeit!

Freitag, 21. Februar 2014

Warme Buntsocken für die Couch

Mein zweiter selbstgefärbter Sock Blank. Dieses Mal habe ich ihn auf einer Strickmaschine gestrickt. Das Garn ist ein schöner Schurwollzwirn und kein spezilles Sockengarn. Damit sind diese Socken eher als Couchsocken geeignet, denn sie sind zu dick für Schuhe und auch nicht besonders strapazierfähig.





Bekanntermaßen ist ja der Weg das Ziel - und hierbei ist der Weg äußerst reizvoll :-)
Auch wenn Sock Blanks eine äußerst umständliche Art sind, um am Ende an bunte Socken zu kommen, so ist das doch eine total spannende Sache. Ich war vollkommen überrascht, wie anders der Farbverlauf auf den Socken zum Vorschein kommt.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Mützenstrickkrankheit

 Auf dem Weihnachtsmarkt hatte ich die rote Mütze mit der weißen Bommel als gehäkeltes Werk im Angebot. Da kam eine Frau, die aber lieber eine Strickmütze haben wollte. Okay, ich hab mich breitschlagen lassen, eine Freundin angerufen und mir erklären lassen, wie man diese Mützen überhaupt (rund) strickt - ich hatte keine Ahnung.

Also, es war mühsam, ging mir gar nicht gut von der Hand. Zum Glück hatte ich noch die gleiche rote Wolle parat, so dass ich dann nur noch den Bommel vom Gehäkelten aufs Gestrickte umsetzen musste. Es hat halt alles etwas lange gedauert, aber die Frau sagte, es eile ihr nicht. Ich hab sie dann angerufen (AB) und später hab ich dann befürchtet, dass ich ihr meine Nummer wohl nicht mitgeteilt hatte, denn sie hat sich nicht gemeldet. Also, nochmal (den AB) angerufen, meine Tel.-Nummer durgegeben - wieder nichts. Bis heute. Ich finde, sie hätte wenigstens den Anstand haben sollen, mir abzusagen.
Danach hab ich dann die Mützenstrickkrankheit bekommen und alles, was an dicker Wolle in Reichweite war, zu Mützen verstrickt. Meine prachtvollsten Glanzstücke (siehe unten) hab ich dann meinem Mann geschenkt :-)


Mittwoch, 19. Februar 2014

365 Knitting Clock - Strickt bis zum Jahresende einen Schal

Die norwegische Designerin Siren Elise Wilhelmsen hat diese geniale Wanduhr kreiert. 

Aus Holz und Acrylglas hat sie ein Gerüst mit einem Uhrwerk gebaut, das aussieht wie ein Vogelhäuschen. An einer Vorrichtung wird ein Bund Wolle befestigt und dann strickt die Uhr los. 24 Stunden am Tag. Dabei verwandelt sich die Zeit in etwas Greifbares. Nach 365 Tagen hat die Uhr einen Schal von 2 Metern Länge gestrickt.
Leider handelt es sich bei dem Objekt um einen Prototypen.

Dienstag, 18. Februar 2014

Chaos

Wollt Ihr mal richtiges Chaos sehen?

Scheußlich, sag ich da nur!

So sah's in meiner Bastelküche nach dem Weihnachtsmarkt aus. Alles nur schnell reingestellt, geschoben, gedrückt, es war die reinste Katastrophe. Aber dann hab ich in einem Rundumschlag tabularasa gemacht und entsorgt, was nur zu entsorgen ging. Da hatte ich dann wieder eine (relativ) schöne Ordnung in den Schränken und auf dem Boden dann sowieso. Nee, so will ich mein Reich nie wieder sehen :-)

Montag, 17. Februar 2014

Zaubernußgarn

Dieses Garn wurde von mir während eines kreativen Wochenendes gesponnen. Da es eine Teilnehmerin an eine blühende Zaubernuß erinnerte, habe ich es so getauft :-)


Es ist ein Bouclé-Garn, das Rote und Gelbe ist handgefärbtes (nicht von mir) Mohair. Der Kernfaden und der Stabilisationsfaden ist Industriegarn.
Für ein Bouclé-Garn braucht man vier Spinndurchgänge. Zuerst spinnt man die Locken, diese spinnt man dann um den Kernfaden und am Ende kommt noch ein weiterer Faden dazu, der das ganze stabilisiert.
Gelernt habe ich das bei Wiesensalat - und obwohl es recht aufwendig ist, macht es mir viel Spaß.
Das Ergebnis lohnt die Mühe :-)

Sonntag, 16. Februar 2014

Geschenke aus dem Norden



Ist das nicht ein herrliches Windlichtchen? Die Kerze duftet und die Schneekristalle funkeln wunderschön. Ein liebevolles Geschenk aus Bremen - danke Dir sehr, Stempellotta!






Und hier sitzt in der Weihnachtsdeko ein handgeritztes Osterei aus der Lausitz, das ich in unserem Sommerurlaub von Anke geschenkt bekam. Dankeschön!

Ich finde, beide Geschenke machen sich sehr gut, nicht nur zu Weihnachten. Das Windlicht geht den ganzen Winter über und das Ei hat ja erst im April seine Hochzeit.

Freitag, 14. Februar 2014

Wärme-Set


Das war mal ein 150-g-Knäuel. Und daraus wurde ein Set für den Kopf und den Hals. Wie das am Hals funktioniert, sind man unten etwas besser.

Da wird nur ein Lappen gestrickt und zusammengenäht. Geht schnell und ist 'ne prima Idee.
Creaphila hat das auch schon mal gemacht. Gesehen hatte ich das Design hier.
 

Habt einen schönen Valentinstag!

Euer Buntfex

Mittwoch, 12. Februar 2014

Sepplhose

Die anderen beiden Exemplare hatte ich Euch ja schon mal gezeigt, das hier ist nun meine "Hose":


Ich mag sie sehr gerne, sie ist schön flach und weich und prima zum Quer-über-die-Schulter-Hängen. Das ist sehr praktisch beim Walken und Spazierengehen.

Montag, 10. Februar 2014

Weihnachtsmarkt

Auch wenn's schon längst vorbei ist, die Standmiete teuer war und der Verkauf eher mäßig bis frustig war und jetzt eh keiner mehr was von Weihnachten hören möchte - egal, ich wollte Euch trotzdem ein paar Fotos davon zeigen.
Besondere Freude haben mir diese Holzscheit-
engel gemacht. Ich selbst hab jetzt auch so einen im Flur stehen, ganzjährig. Es ist Gregor der Kleine, er war der Prototyp und so zerfleddert, dass ich ihn gar nicht mit in den Verkauf genommen habe. Nun passt er auf uns auf. Bis jetzt macht er's gut!

Habt 'ne schöne Woche!

Euer Buntfex

Donnerstag, 6. Februar 2014

Obst und Gemüse

So. Nun war's gaaaanz lange recht ruhig hier bei uns aufm Blog. Ich hoffe selbst, dass sich das auch wieder ändert. Ich bin jedoch in ein großes Bastelloch gefallen, ich war schon ewig nicht mehr in meiner Bastelküche. Dafür hab ich wieder die Stricknadeln ausgepackt und ab Weihnachten viele Mützen gestrickt.

Aber zuallererst möchte ich Euch mal wieder etwas Fremd-Hergestelltes zeigen. Das ist sowas von süß - ich hätte einfach keine Geduld für sowas. Alexandra, die mal behauptet hat, sie könne nicht so gut häkeln, hahaha, hat die Häkelnadel virtuos schwingen lassen und das ist dabei herausgekommen:



Das ist doch glatt zum Anbeißen. Ich nehme die Spiegeleier und die zwei Erdbeeren.

Viele Grüße aus der Versenkung

Euer Buntfex

Montag, 20. Januar 2014

Zimt-und-Koriander-Socken

Der Hype um Sock Blanks ist zwar schon längst wieder vorüber, aber ich wollte diese Technik auch endlich mal ausprobieren. Da ich mir dafür nicht noch extra eine Strickmühle (oder wie heißt das Teil?) anschaffen wollte, hab ich selbst genadelt. Ca. 45 M glatt rechts mit doppeltem Faden (Nadel 6) stricken, bis die Wolle aufgebraucht ist. Abends vor dem Fernseher geht das ganz flott.
Dann hab ich den Lappen gefärbt, das Ergebnis hat mich an Zimt und Koriander erinnert.


Danach hab ich das Werk wieder aufgeribbelt und somit zwei identische Wollknäuel erhalten.
Ich war natürlich äußerst neugierig, wie der Socken wohl aussehen würde, also hab ich ganz schnell losgelegt.



Der erste Socken hat sich fast von allein gestrickt - und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden :-)

Mittwoch, 8. Januar 2014

Zeit statt Zeug

Das dritte Handy? Der sechste Schal? Das zehnte Parfum? Bevor Du Dich zum nächsten Anlass für eines der typischen Standardgeschenke entscheidest, lass Dich im Zeit-statt-Zeug-Shop dazu inspirieren, etwas einzigartiges zu verschenken: gemeinsame Zeit!

Hier geht es zum Shop.

Freitag, 3. Januar 2014

Silvesterwichteln

Am letzten Tag des Jahres 2013 durfte ich das Wichtel-Päckchen öffnen, das mir meine Wichtelpartnerin Jasmina im Rahmen des Silvesterwichtelns geschickt hatte.

Bekommen habe ich das Buch "Tanzende Araber" von Sayed Kashua, einen wunderbaren Kräutertee und eine schöne Kerze.
Meine Wichtelpartnerin hat mit ihren Geschenken genau ins schwarze getroffen und ich habe mich sehr über alles gefreut. Ich hoffe, sie hat sich über mein Päckchen ebenso gefreut.


Dienstag, 31. Dezember 2013

Am letzten Tag des Jahres

Am letzten Tag des Jahres, als es kühl und dunkel war im Wald, schrieben die Tiere an die Sonne.
Sie hatten lange darüber nachgedacht, was sie der Sonne schreiben könnten und suchten die vorsichtigsten Wörter aus, die sie kannten.
"Es ist ein Bittbrief", sagte die Ameise. "Ein flehentlicher Bittbrief."
Fast alle setzten sie ihren Namen darunter. Nur der Maulwurf, der Erdwurm, der Nachtfalter und die Fledermaus hatten Bedenken und hätten lieber das Gegenteil geschrieben.
Zu hunderten warfen sie den Brief hoch und der eisige Wind blies ihn zum Himmel, quer durch die niedrig hängenden Wolken.
Zitternd saßen sie beieinander und warteten auf die Antwort und bliesen über ihre Fühler oder schlugen die Flügel übereinander.
Am späten Nachmittag erschien plötzlich ein kleines Loch in den Wolken. Ein Sonnenstrahl schoss herab und an dem Sonnenstrahl rutschte ein Brief entlang. Mit großen Augen schauten die Tiere zu.
Der Brief fiel auf den Boden und die Ameise trat vor und öffnete ihn.
Alle Tiere drängten sich um den Brief, einer lehnte sich über die Schultern des andern, sogar über die Schulter des Igels, und lasen:

Liebe Tiere,
es ist gut. Bis bald.
Die Sonne

Sie stießen einen Seufzer der Erleichterung aus, schauten sich an, schüttelten sich gegenseitig die Flügel, die die Flossen, die Fühler und Pfoten, wünschten sich das Allerbeste und gingen nach Hause.
Die meisten Tiere machten an diesem Abend noch ein paar Tanzschritte auf dem Fußboden vor ihren Betten, sangen leise: "Bis bald, bis bald...", krochen unter ihre dicken Zudecken und schliefen ein.

[Aus dem wunderbaren Buch "Briefe vom Eichhorn an die Ameise" von Toon Tellegen. Leider ist es nur noch antiquarisch erhältlich. Es ist ein Kinderbuch, aber diese poetischen Briefe sollten in keinem Bücherregal fehlen!]

Alles Gute fürs neue Jahr wünschen Euch 
Eure Farbtrullass - Buntfex & Creaphila


Montag, 30. Dezember 2013

Noch mehr Geschenke

Von der lieben Conny hatte ich ja ein ganz tolles Paket mit Adventsüberraschungen bekommen. Für den letzten Adventssonntag hatte sie sich etwas ganz wunderbares ausgedacht, nämlich einen Partnerhandschuh:

Wir haben ihn schon getestet und finden ihn ganz klasse. Bei der derzeitigen Wetterlage liegt er zwar etwas arbeitslos im Schrank, aber der Winter kommt ganz bestimmt noch.

An Weihnachten gab es dann sogar noch ein extra Päckchen, in dem sich dieser hübsch verzierte Block mit zwei Bleistiften befand - ich mag sowas sehr!

Liebe Conny, das war ein wunderbares Adventsüberraschungspaket - ich hoffe, wir werden auch im kommenden Jahr solch eine Aktion machen. Ich danke Dir ganz herzlich :-)

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Das Meisterstück

Vor längerer Zeit hatte ich ja mein erstes Webprojekt begonnen. Fertig gewebt hatte ich es schon länger, nur hatte ich so recht keine Ahnung, wie man es in ein Kissen verwandelt. Im Netz konnte ich dazu kaum was finden. Ich hatte zwar von einer lieben Handspinnerin eine wunderbare Anleitung, wie man das Teil per Hand weiterbearbeiten könnte - aber das war auch nicht so meins.
Nun ja, vor einigen Tagen hab ich mich beherzt hingesetzt, mir das Congabaeren-Filmchen über Hotelverschlüsse nochmals zu Gemüte geführt und dann hab ich gemessen und genäht und geschnippelt und hier ist das Ergebnis:


Ich bin mit dem Ergebnis und mit mir total zufrieden. Das war bestimt nicht das letzte handgewebte Kissen, aber jetzt kommt erst mal ein Schal :-)